Die richtige Tennisbekleidung auswählen: Was musst du bei deinem Outfit beachten?

🎾 Autor: Timm Schaffner – ⏳ Lesezeit: 4 Minuten – ✍️ zuletzt aktualisiert: 17.01.2024

🎾 Autor: Timm Schaffner
⏳ Lesezeit: 4 Minuten
✍️ zuletzt aktualisiert: 17.01.2024

Ich bin kein Fashionista, der immer Tenniskleidung in den neuesten Trendfarben der Saison tragen möchte, aber ich habe trotzdem gewisse Ansprüche, damit ich mich auf dem Court wohlfühle. In diesem Artikel verrate ich dir ein paar Dinge über Tennisbekleidung, an die du vielleicht noch gar nicht gedacht hast.

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Checkliste: Welche Bekleidung ist auf dem Court unabdingbar?

Wenn du deine Tennistasche packst, ist es zu spät, um noch neue Sachen zu shoppen. Deshalb kommt hier erstmal meine kleine Checkliste mit der wichtigsten Tennisbekleidung:

  • Oberteil
  • Hose*
  • Jogginghose
  • Pullover
  • Unterwäsche
  • Socken
  • Schuhe
  • ggf. Accessoires (z.B. Cap, Schweißband & Co)

* für die Damen natürlich alternativ auch ein Rock oder Kleid

Habe ich zwei Matches an einem Tag, muss ich natürlich daran denken, dass ich Dusch- und Wechselsachen einpacke. Manchmal wechsle ich auch ein Shirt im Spiel und nach einem heftigen Regenschauer, der das Spiel unterbricht, möchte ich mich auch umziehen.

Spielst du ein Turnier, kannst du die benötigte Tennisbekleidung schnell nochmal verdoppeln oder verdreifachen. Deshalb ist auch eine große Tennistasche notwendig und sinnvoll, wenn du alles verstaut bekommen möchtest.


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3 Dinge, die du bei der Wahl von Tennisbekleidung beachten solltest

Es gibt wenig Vorschriften, was du auf dem Tennisplatz tragen darfst und was nicht. In manchen Vereinen oder Turnieren ist explizit „Tennisbekleidung“ vorgeschrieben. Das bedeutet aber nicht, dass du weiße Poloshirts tragen musst, sondern lediglich, dass deine Kleidung sportlich sein muss — und bitte nicht das Fußballtrikot deines Lieblingsclubs sein soll!

Abgesehen davon habe ich dir ein paar Tipps zusammengestellt, welche Dinge bei der Zusammenstellung deines Tennisoutfits zu beachten sind.

#1: Es muss nicht immer Tenniskleidung sein

Natürlich müssen die Tennisschuhe zum jeweiligen Bodenbelag passen und eine Hose ohne Taschen ist absolut suboptimal, wenn du mit Aufschlag spielen möchtest. Ansonsten gibt es aber wenig Vorschriften und erlaubt ist, was bequem ist.

Das kann auch deinem Budget in die Karten spielen, denn während das neuste Shirt von Djokovic oder Tsitsipas schnell mal 60 € und aufwärts kostet, gibt es bei kleineren Händlern oft gute Deals abzustauben.

Hier mal ein kleiner Shout-Out: Am Rande eines Turniers in Kiel habe ich Philip Hauberg kennengelernt, dessen Sport Shop (Link führt zu seinem Shop picksport.de) ständig allgemeine und spezielle Sportkleidung im Sale auf Lager hat. Seit dieser Begegnung habe ich aufgehört, meine Tenniskleidung nur noch bei großen Marktführern zu kaufen, sondern gucke jetzt viel mehr über den Tellerrand.

Während bei Hosen noch sichergestellt sein muss, dass ein Ball hineinpasst, sind die Anforderungen bei Shirts deutlich geringer. Besonders zum Training reichen mir gewöhnliche Sportshirts absolut aus. Außerdem kann ich diese dann auch zum Fitness und Laufen tragen.

#2: Es müssen nicht immer die großen Shops sein

Ich liebe meine Asics-Tennisschuhe, aber bei Asics direkt kosten sie meist 20 % mehr als in anderen Shops, weil die Hersteller meist zu ihrer UVP verkaufen. Warum sollten sie auch die Preise „kaputt“ machen?

Auf meiner Suche nach Tennis-Hallenschuhen musste ich zudem feststellen, dass bei den großen Shops meine Größe bereits vergriffen war. Also hab ich durch Zufall herausgefunden, dass der Shop „Pinguin Sports“ (siehe Screenshot) mein Modell tatsächlich auf Lager hatte – und zwar für 94 € statt 120 € (UVP).

Bei pinguin-sports.de habe ich meine Tennis-Hallenschuhe von Asics gekauft

Zugegeben: Das Design der Website haut mich als hauptberuflichen Online-Marketer jetzt nicht aus den Socken, aber ich kann hier Markenware mit 1-3 Werktagen Lieferzeit kaufen. Nicht schlecht!

#3: Jeder Spieler hat eine anderes Wohlfühl-Outfit

Bei Oberteilen gibt es Polos, Shirts oder ärmellose Varianten und bei den Hosen gibt es lange oder kurze Modelle. Da ich ein Mann bin, weiß ich nicht, wie es bei den Damen ist, aber ich bin mir sicher, dass es auch hier unzählige Kombinationsmöglichkeiten gibt.

Ich kann dir nur raten, dass du verschiedene Outfit-Arten ausprobierst, um herauszufinden, in welcher Tennisbekleidung du das beste Gefühl auf dem Platz hast. Für mich ist es beispielsweise undenkbar, nicht in Funktionskleidung zu spielen. Andere nervt vielleicht ein Kragen und auch bei der richtigen Tennisunterwäsche soll es sehr verschiedene Präferenzen geben.

Und weil selbst in Wimbledon bei letzterem Punkt inzwischen deutlich liberaler auf die Spielerwünsche eingegangen wird, darfst du erst recht tragen was du möchtest!

Am Ende kann die richtige Kleidung für ein gutes Feeling sorgen und somit Anteil daran haben, ob du ein Match gewinnst oder verlierst. Da ergibt es auf jeden Fall Sinn, dein persönliches Wohlfühl-Outfit herauszufinden.

Fazit: Trage das auf dem Tennisplatz, was dir gefällt!

Mal von wenigen Vorschriften in den höheren Tennis-Ligen mal abgesehen, gibt es kaum Vorgaben, was du auf dem Tennisplatz tragen darfst und was nicht. Wenn du immer die neuesten Fashion-Trends der Stars kopieren möchtest, ist das völlig fein. Mir wäre es das Geld nicht wert, zumal mir Basic-Outfits auch meist besser gefallen.

Ich trage am liebsten die Farben meines Clubs oder sogar mein Mannschafts-Outfit. Gerade bei Turnieren kann man sich manchmal ein bisschen „einsam“ auf dem Court fühlen und da ist das Team-Outfit ein guter Reminder daran, dass man nächste Woche schon wieder mit seinen Jungs auf dem Trainingsplatz steht. Und wenn man die Augen schließt, kann man sich sogar vorstellen, wie sie einen gerade anfeuern!


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